Ist die Entscheidung für einen bestimmten Bodenbelag gefallen, bedeutet dies jedoch nicht das Ende aller überlegungen und Entscheidungen. In Bezug auf Parkett z.B. gibt es mehrere Parkettvarianten, die sich anhand bestimmter Gesichtspunkte unterscheiden. Sollte das Parkett aus verschiedenen Gründen sehr robust sein, empfiehlt sich
Hohe Belastbarkeit und Robustheit
Gemeinhin wird in dieser Sparte Lamellenparkett auch Hochkanntlamellenparkett genannt bevorzugt. Lamellenparkett besticht durch sehr hohe Belastbarkeit. Diese ist der Ursprung des Zweitnamens „Hochkanntlamellenparkett“, da Hochkantlamellenparkett dank seiner Robustheit in vielen Werkhallen zu finden ist. Die Robustheit von Lamellenparkett resultiert aus der Tatsache, dass es durch seine hohe Dicke sehr massiv ist. Gewöhnlich ist Parkett sehr viel dünner und deshalb natürlich auch sehr viel anfälliger. Hergestellt wird Lamellenparkett aus Vollholzlamellen. Diese Fertigungsart entspricht der von Mosaikparkett. Genauer gesagt werden bei der Herstellung von Hochkanntlamellenparkett die überreste aus der Produktion von Mosaikparkett verwendet.
Herstellungsverfahren hochkant gesetzten Parkettplatten
Der Name „Lamellenparkett“ kommt natürlich nicht von ungefähr. Im Detail wird Hochkanntlamellenparkett wie folgt hergestellt. Auf einer Platte, die das Parkett trägt, werden die einzelnen Lamellen hochkant angebracht und befestigt. Lamellenparkett hat in der Regel eine Nutzschicht, die zwischen zwei und zweieinhalb Zentimetern beträgt. Das unterscheidet Hochkanntlamellenparkett von Parkett aus Mosaik ebenso wie die Tatsache, dass Hochkanntlamellenparkett sehr viel häufiger abgeschliffen werden kann. Dies stellt einen großen Vorteil zu allen übrigen Arten von Parkett dar.
Sogar für Industrieböden geeignet
Wie bereits erwähnt besticht Hochkanntlamellenparkett durch seine Robustheit und Widerstandsfähigkeit, die den Einsatz im Industriebereich ermöglichen und andere Bodenbeläge ausstechen. Nicht nur im Industriebereich ist Lamellenparkett erste Wahl. Auch in anderen Einrichtungen, in denen ein Bodenbelag gewünscht wird, der einiges aushält, dabei aber optisch glänzt, Beispiele hierfür sind Kindergärten, Kindertagesstätten, Hobbyräume und Schulen. Auch im Hinblick auf preisliche Aspekte ist Hochkanntlamellenparkett nahezu unschlagbar. Die Kosten und die dafür gebotene Leistung stimmen einfach. Dieses gute Preis-Leistungsverhältnis spricht sehr für diese Parkettsorte.
Absolut unkomplizierte Verlegung
Völlig unkompliziert ist Lamellenparkett zudem bei der Verlegung. Zementuntergrund ist ideal, um das Parkett zu verlegen, allerdings kommen auch andere Untergründe in Frage. Die einzige Voraussetzung ist die vollkommene Trockenheit und Ebenmäßigkeit. Eine Gefahr stellt Feuchte dar, da diese in der Lage ist, das Parkett vollständig zu verunstalten. Das Parkett fachgerecht zu isolieren ist deshalb unerlässlich. Ebenso wichtig ist die Schalldämmung. Wie bereits erwähnt ist Lamellenparkett sehr dick und dadurch sehr strapazierfähig, deshalb können kleinere Schäden problemlos durch Abschleifung entfernt werden. Bei Feuchtigkeitsschäden ist man jedoch machtlos. Abschleifung ist hier keine Lösung. Es handelt sich nicht um kleinere Schäden, die durch Abschleifung ausgemerzt werden können. Ist das Parkett erstmal feucht, quillt es auf und das gesamte Parkett muss entfernt werden. Es ist deshalb unbedingt darauf zu achten, dass Feuchtigkeit keine Chance hat, von unten in das Parkett einzudringen. Besondere Vorsicht ist bei Werkshallen geboten, die nicht über einen Keller verfügen. Hier muss die Gefahr von Feuchtigkeitsschäden noch stärker beachtet werden. Kommt es zu einer vollständigen Durchfeuchtung des Hochkanntlamellenparketts, entstehen unermessliche Kosten, die durch eine sofortige Abdichtung hätten verhindert werden können. Es lohnt sich somit, von Anfang an einen etwas höheren Betrag in das Hochkantlamellenparkett zu investieren um dadurch eine lange Haltbarkeit des Parketts zu garantieren.