Oberflächenvergütung von Parkettböden

oberfläche von parkettIst das Parkett erst einmal verlegt, muss der Boden entsprechend behandelt werden, um genutzt werden zu können. Eine mögliche Alternative bei der Behandlung des Bodens ist hierbei die Ölung. Die hierzu verwendeten öle unterscheiden sich bezüglich der Inhaltstoffe und können in verschiedenen Farbtönen erworben werden. Auch in Bezug auf die gebotene Qualität unterscheidet sich das Sortiment stark. Die Wahl des passenden Öls richtet sich nach dem Geschmack des Käufers und der Holzart des Parkettbodens. Ist das verlegte Parkett in einem vorangegangenen Schritt bereits versiegelt worden, kommt ein anderes Öl zum Einsatz, als wenn dies nicht der Fall ist und das verwendete Öl diesen Schritt nachholen muss. Neuerdings werden im Handel jedoch auch Produkte angeboten, die in beiden Fällen verwendet werden können.

Die richte Wahl des Parkett Öls

Neben der Wahl des richtigen Öls ist vor dem Kauf die Frage der benötigen Menge zu klären. Als Faustregel gilt: Ungefähr 8 bis 16 qm können mit einem Liter Parkettöl behandelt werden. Die benötigte ölmenge hängt natürlich ganz von der jeweiligen Holzart und deren Struktur ab. Zudem gilt, dass für Holz, das nicht in einem vorangegangenen Schritt behandelt wurde, eine grööere Menge an Parkettöl verwendet werden muss als dies bei vorbehandeltem Parkettholz der Fall ist. Soll eine sehr große Parkettfläche behandelt werden, ist die Nutzung einer Poliermaschine sehr hilfreich. Poliermaschinen werden in der Regel im Baumarkt zur Miete angeboten und garantieren, dass das Parkettöl gleichmäßig aufgetragen wird. Durch die gleichmäßige Verteilung werden hässliche Flecken verhindert, was einen groöen Vorteil gegenüber der Polierung per Hand darstellt. Darüber hinaus ist die Polierung mit Hilfe einer Poliermaschine sehr viel weniger anstrengend und Bedarf weniger Zeit.

Hand oder Maschinelle Pflege des Bodens

übersteigt die zu bearbeitende Parkettfläche die eines durchschnittlich großen Raumes, ist der Gebrauch einer Poliermaschine zu empfehlen. Alles was darunter liegt so z.B. ein kleiner oder ein mittelgroßer Raum können ohne Probleme per Hand poliert werden.

Verträglichkeit eine wichtige Frage bei der Wahl des richtigen Öls

Wie bereits erwähnt wird im Handel eine Vielzahl verschiedener Parkettöle angeboten. Das Sortiment reicht von natürlichen bis chemisch behandelten ölen, wobei es sich empfiehlt, auf natürlich Parkettöle zurückzugreifen. Natürliche, pflanzliche öle weisen meist eine längere Haltbarkeit auf und es besteht keine Gefahr, dass chemische Zusätze abgesondert werden. Vor allem in Hinblick auf Kleinkinder aber auch auf Bewohner mit Hang zu Allergien sollte diesem Punkt besondere Beachtung geschenkt werden. Nicht nur die Entscheidung zwischen natürlichen und chemisch behandelten ölen sollte wohlüberlegt getroffen werden. Dies gilt ebenfalls für natürliche öle in Bezug auf deren Zusammensetzung. Tungöl z.B. sollte unter keinen Umständen verwendet werden. Hergestellt wird es in Asien aus Samen dort wachsender Holzbäume und sondert einen Geruch ab, der dem von Schweinefett ähnelt. Dieser Geruch ist alles andere als leicht aus der Wohnung oder dem Haus zu vertreiben, stellt aber nicht den einzigen Nachteil von Tungöl dar. Viel schwerer wiegt die Tatsache, dass dieses Parkettöl zu Reizungen auf der Haut führen kann. Neben diesem Negativbeispiel gibt es eine große Anzahl weiterer öle, die sich aufgrund Ihrer naturgegebenen Eigenschaften sehr gut als Parkettöl für Innenräume eignen. Die Eignung dieser Öle erhöht sich durch deren Vermengung miteinander. Werden mehrere Öle kombiniert, ist das daraus resultierende Parkettöl sehr leistungsfähig und dringt bspw. weit in die verschiedenen Holzporen ein. Dort eingezogen bewirkt es eine stark abweisende Schicht zum Schutz vor Feuchtigkeit und Schmutz. Diese Art von Parkettöl trocknet sehr schnell und härtet in kurzer Zeit komplett aus. Darüber hinaus ist sie vollständig biologisch abbaubar. Dies sind optimale Voraussetzungen für die Verwendung auf allen Holzarten.

Parkett in Feuchträumen

Soll Parkett im Badezimmer verlegt werden, sind spezielle Faktoren zu beachten. Zum einen muss der Boden besonders unempfindlich im Hinblick auf Wasser sein und darüber hinaus generell eine hohe Strapazierfähigkeit aufweisen. Deshalb wird in diese Parkettböden, die meist fertig geliefert werden, eine Dehnfuge eingebaut. Dadurch kann eine lange Haltbarkeit garantiert werden, die besonders im Badezimmer gewünscht ist.