Parkett Verlegemuster

Verlegemuster von Böden aus Parkett

muster zum parkett verlegenEin großer Vorteil bei der Entscheidung für Parkett ist der kreative Spielraum in Bezug auf dessen Verlegung. Es kann völlig frei entschieden werden, welches Muster die einzelnen Parkettstäbe bilden sollen oder ob ein Zimmer optisch größer bzw. kleiner wirken soll. Dies wird allein durch die Verlegemuster-Wahl entschieden. Kein anderer Boden lässt derart viel Freiraum für individuelle Vorlieben und Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Wahl des Musters

Generell ist zu sagen, dass oberste Priorität hat, dass das jeweilige Verlegemuster mit dem betroffenen Zimmer harmoniert. Das ist jedoch nicht das einzige Kriterium bei der Auswahl des Parkettmusters. Ist die Verlegung durch die Bewohner selbst und nicht mit Hilfe eines Profis geplant, sollte das Verlegemuster zusätzlich nach den persönlichen Fähigkeiten der Mitwirkenden ausgesucht werden. Nicht alle Verlegemuster gleichen sich im Schwierigkeitsgrad. Ohne Vorkenntnisse sollte unbedingt ein etwas einfacheres Muster gewählt werden.

z.B. Flechtmuster oder auch Würfelverband

Einer sehr großen Beliebtheit erfreuen sich in erster Linie Flechtmuster. Das klassische Flechtmuster besteht aus 3 identischen Parkettbretter, die ein großes Quadrat bilden und in deren Mitte sich ein kleines Quadrat befindet. Eine weitere alternative Anordnung im Bereich Flechtmuster ist der sogenannte Würfelverband. Hier werden 4 identische Paare von Stäben, die jeweils 3 Parkettstäbe beinhalten, so angeordnet, dass sie kleine Quadrate umschließen und dadurch ein schönes Würfelflechtmuster entsteht. Das Flechtmuster im altdeutschen Verband verfügt im Gegensatz zu den beiden eben genannten Mustern über keinerlei Quadrate. Es besteht aus jeweils 2 identischen Stäben, die horizontal platziert und von einem doppelt so breiten vertikal verlaufenden Parkettstab flankiert werden.

Weitere verlege Varianten

Eine weitere Variante in diesem Bereich bilden Kurzstab-Verlegemuster. Hier werden die relativ kurzen Parkettstäbe diagonal und verwinkelt angeordnet. Im Vergleich zu den oben genannten Mustern handelt es sich beim Kurzstab-Verlegemuster um eine sehr leicht umsetzbare Alternative. Das heißt jedoch nicht, dass eine kreative Raumgestaltung nicht möglich ist. Das Gegenteil ist der Fall. Werden die Parkettbretter paarweise diagonal oder geradlinig angeordnet, entstehen daraus weitere Varianten von Kurzstab-Verlegemuster.

Einfaches Würfelmuster

Neben dem schon vorgestellten Würfelflechtmuster gibt es ebenfalls das einfache Würfelmuster. Dieses Würfelmuster besteht aus 4 identischen Stäben, die zu einem Quadrat zusammengefügt werden. Bei einer versetzten Anordnung dieser einzelnen Quadrate entsteht das Würfelmuster. Erfolgt diese versetzte Anordnung anhand einer Diagonale entsteht daraus ein diagonales Würfelmuster.

Schöne Ergebnisse auch bei unregelmässig verlegtem Parkett

Wie schon erwähnt sind Kurzstab-Verlegemuster einfach umzusetzen. Dies gilt ebenfalls für das Schiffsbodenmuster, bei dem die Parkettstäbe im Takt von 2 Reihen abgewechselt werden. Diese Anordnung muss nicht immer penibel und ordentlich eingehalten werden. Schöne Ergebnisse können auch erzielt werden, wenn die Parkettstäbe unregelmäßig verlegt werden. Das ist Geschmackssache und setzt natürlich eine gewisse Kreativität des Bewohners des jeweiligen Heimes voraus. Diese Verlegemusterart produziert zudem kaum Abschnitt. Egal auf welche Variante die Entscheidung fällt, es ist darauf zu achten, dass die Fugen zwischen den einzelnen Parkettstäben fachgerecht ausgerichtet sind.

Verschiedene Varianten der Anordnung

Im Bereich der Verlegemuster ebenfalls sehr beliebt ist das Fischgrätenmuster, bei dem die identischen Parkettstäbe jeweils an den beiden Enden winklig abgesägt werden. Dieses Muster passt zu nahezu jedem Zimmer und besticht durch seine attraktiven Zickzackkanten. Es gibt mehrere Varianten des Fischgrätenmusters, die dadurch entstehen, dass die Parkettstäbe 2-fach oder auch 3-fach angeordnet werden. Die Zahl der Parkettstäbe kann natürlich beliebig variieren.

Im Vorfeld zu beachten

Außer der hier genannten Verlegemuster bestehen eine Vielzahl weiterer Alternativen, bei denen dem Kunden in Sachen Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Solange der Preis keine Rolle spielt, sind jegliche Arten von Mustern denkbar. Zu beachten ist jedoch, dass jedes individuelle Verlegemuster extra für den Kunden entworfen und realisiert wird. In der Regel beinhalten diese Verlegemuster ein immenses Maß an Abschnitt. Preislich gesehen schlägt sich das natürlich nieder, dadurch dass sehr viel mehr Parkettholz benötigt wird. Das sollte sich der Kunde im Vorfeld unbedingt klarmachen.

Sockelleisten

sockel als leistenDas Sockelleisten-Angebot kann durchaus als sehr groß bezeichnet werden, sie existieren in unzähligen Farben, Größen und Formen. Diese Vielfalt resultiert aus den unterschiedlichen Materialien wie z.B. Keramik, Naturstein, Metall, Holz oder Kunststoff, aus denen die Sockelleisten hergesellt werden.

Befestigung von Sockelleisten

Bei günstigen Sockelleisten erfolgt die Befestigung in der Regel mit Hilfe von Nägeln, die in die Wand geschlagen werden. Sockelleisten bei Fliesen werden mit Fliesenkleber verklebt. Darüber hinaus besteht aber auch die Möglichkeit, die Leisten mit einem neuen Klicksystem zu befestigen, bei dem winzige Halterungen aus Kunststoff in die Wand eingeschraubt und auf die die Sockelleisten im nächsten Schritt aufgesetzt werden. Bei diesen Leisten ist die Möglichkeit zur Verlegung von Kabeln oder möglicher Leitungen bereits berücksichtigt, deshalb befinden sich auf der Rückseite Ausfräsungen, die genug Platz dafür bieten.

Verwendungsmöglichkeiten von Dekor- oder Sockelleisten

Sockelleisten unterscheiden sich je nach Möglichkeit der Kaschierung verschiedener übergänge. So werden z.B. bei manchen Leisten in Ecken bestimmte Winkel oder sogar spezielle Eckteile verwendet. Für den Fall, dass diese Kaschierung gewünscht wird, sollte bei Selbstanbringung der Sockelleiste unbedingt darauf geachtet werden, dass genug Eckteile vorhanden sind.

Informieren Sie sich beim Fachmann

Die verschiedenen Arten von Sockelleisten gibt es in den einschlägigen Baumärkten und Fachgeschäften zu kaufen. Falls es eine etwas hochwertigere Laminat- oder Fliesen- Sockelleiste sein soll, wird man im Einrichtungshaus oder auch bei einem Innenarchitekten fündig. Hier kann die gewünschte Sockelleiste besorgt werden.

Zierleisten

leisten zur zierWenn es darum geht die eigene Wohnung einzurichten oder zu renovieren, fallen die verschiedensten Aufgaben an, die bewältigt werden müssen. Ein großes Problem stellt dabei das Verlegen des Bodens dar und die damit verbundenen Schwierigkeiten in Bezug auf die Schaffung von sauberen bzw. fachmännischen übergängen. Deshalb gilt es geeignete Zierleisten zu finden, um damit nicht sehr gut gelungene übergangspassagen zu kaschieren.

Große Auswahl an Zierleisten

Geeignete Zierleisten aufzutreiben ist jedoch nicht immer leicht. Es gibt zwar eine übergreifende Auswahl an Zierleisten, die Suche gestaltet sich in vielen Fällen aber sehr undurchsichtig, da die nötige übersicht fehlt. Zusätzlich dazu fehlt das Wissen, wo Zierleisten zu bekommen sind und in welchen Läden sie gekauft werden können. Mit dieser Unwissenheit soll hiermit aufgeräumt werden.

Aus welchem Material sollten die Zierleisten sein?

Von den unschönen übergängen, die mit Hilfe der Zierleisten verdeckt werden sollen, hängt es ab, in welchem Geschäft die geeigneten Zierleisten gekauft werden können und ob die gewünschten Leisten überhaupt existieren. Die benötigte Leistenart kann demnach in den meisten Fällen nicht frei gewählt werden. Das Material Metall wird bspw. in der Regel gewählt, für den Fall, dass der Boden fachgerecht abschließen soll. Der Vorteil ist hier vor allem, dass Metall nicht anläuft und seine ursprüngliche Farbe für immer behält. Dies ist nicht nur bei Metall sondern auch bei Zierleisten aus Messing, bei Stahlzierleisten aber auch bei Aluminium gewährleistet.

Was noch zu beachten ist

Zu kaufen gibt es die oben genannten Leistenarten in Fachgeschäften, die Bodenbeläge z.B. aus Laminat oder aber auch Teppich anbieten. Eine weitere Alternative ist der Besuch eines Baumarkts oder mehrerer baumarktähnlicher Geschäfte. Dort führt die Suche nach geeigneten Zierleisten in vielen Fällen ebenfalls zum Erfolg. Neben dem Aussehen der Leisten ist besonders auf deren Stabilität zu achten. Ein weiterer wichtiger Punkt, der unbedingt beachtet werden muss, sind die Maße der gewünschten Zierleisten. Das genaue Ausmessen vor dem Besuch des Fachmarktes ist somit unerlässlich. Der erste Schritt ist mit der Ausmessung getan, es ist jedoch nicht immer leicht, Zierleisten mit den passenden Maßen zu finden. Dies kann durchaus eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass dem Kauf ein genaues Hinsehen vorhergeht und dass ausreichend überlegungen zur perfekten Anbringung der Zierleisten angestrengt werden.

Planung & Kauf

Der Kauf von Zierleisten ist mit besonderen Anstrengungen verbunden und sollte sorgfältig vorbereitet sein. Beim Einrichten der eigenen vier Wände kann im Fall von bereits vorhandenen Möbelstücken, die einer Einfassung oder Abgrenzung bedürfen, auch direkt beim Einrichtungshersteller angefragt werden. Auch eine Spezialanfertigung der Zierleisten ist natürlich möglich. Diese ist jedoch mit etwas höheren Kosten verbunden.

Bodenbeschichtung

Eine Bodenbeschichtung ist in zahlreichen Gebäuden unerlässlich. Dies bezieht sich zum einen auf den Bereich gewerblich genutzter Immobilien sowie zum anderen auf privat bzw. wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien. Gerade in diesen beiden Bereichen ist es gut möglich, dass auf eine Bodenbeschichtung nicht verzichtet werden kann, da diese den Boden erst nutzbar macht.

Warum (z.B. mit Epoxidharz) Böden beschichten?

Gründe für die Beschichtung des Bodens gibt es zahlreich. In Gebäuden älterer Baujahre bzw. in alten Immobilien liegt es z.B. im Bereich des Möglichen, dass sich unter dem Boden Hohlräume bilden. Diese Höhlräume stellen einen großen Nachteil dar. Das ist aber noch nicht alles. Im allerschlimmsten Fall stellen sie sogar eine Gefahr dar. Hohle Böden sind zum Beispiel daran zu erkennen, dass ein unangenehmes Geräusch wahrgenommen wird und sie beim Laufen sehr auffällig klingen. Schwere Belastung kann dazu führen, dass es zu starken Beschädigungen kommt oder im äußersten Fall der Boden einbricht. Deshalb wird eine spezielle Beschichtung vorgenommen z.B. mit Epoxidharz, die existierende Hohlräume auffüllt und das Problem somit löst.

Spezielle Bodenbeschichtungen

Die Bildung von Höhlräumen ist jedoch nicht der einzige Grund, der für eine Bodenbeschichtung spricht. Darüber hinaus ist es in manchen Fällen zwingend erforderlich, einen Boden mit Spezialbelag zu beschichten, um ihn weiterverarbeiten zu können und ihn damit für verschiedene Zwecke nutzbar zu machen. Dies ist z.B. absolut nötig, wenn eine Fußbodenheizung verlegt werden soll: Eine spezielle Beschichtung bspw. mit Epoxidharz ist für die Bodenversiegelung unerlässlich. Der Boden ist dadurch unter Garantie wasserdicht und eine Durchtränkung mit Wasser im Fall eines Defekts unmöglich. Ohne diese Bodenbeschichtung könnte das Mauerwerk schlimme bis sehr schlimme Schäden nehmen.

Epoxidharz wird in der Regel im Industriellen Bereich verwendet

Bodenbeschichtungen mit zB. Epoxidharz werden in der Regel jedoch im industriellen Bereich durchgeführt, denn besonderer Schutz gilt dort dem jeweiligen Untergrund beziehungsweise dem Erdreich, das unter dem betroffenen Gebäude liegt. Durch die Verarbeitung von zum Teil giftigen Stoffen und Substanzen im Industriebereich, kann es schnell zu einer gefährlichen Durchdringung des Bodens kommen, dadurch dass diese Substanzen auf den Boden gelangen. Um dies zu verhindern, ist das Auftragen bestimmter Schutzschichten absolut notwendig. Die Art der Beschichtung ist in diesem Zusammenhang selbstverständlich alles andere als egal. Im Vorfeld muss genau geplant und festgelegt werden, welche Substanzen später verwendet bzw. verarbeitet werden.

Verlegen

bodenverlegenIm Bereich Boden verlegen gibt es eine Vielzahl von Arten der Verlegung, von denen einige ohne Probleme auch in einer gemieteten Wohnung durchgeführt werden können.

Vollflächige Verklebung

Bei Böden aus Parket kann gemeinhin auf passenden Untergrundarten wie Verlegeplatten, Estrichen aus Zement oder aber auch Gussasphalt über die gesamte Fläche eine vollständige Verklebung durchgeführt werden. Jedoch sind die Trittgeräusche durch die auf dem Untergrund direkt verklebten Parkettteile sehr stark zu hören und somit durchaus störend.

Nageln und Schrauben

Vom ökologischen her betrachtet kann anstatt des kompletten Verklebens, was nicht gerade als umweltfreundlich gilt, auch mit Nägeln und Schrauben gearbeitet werden. Die verlegung von Fertigparkett, Dielen aber auch Parkettriemen oder Stabparkett kann im Unterbodenbau mit jeglicher Art von Untergrund kombiniert und mit Hilfe von Nägeln und Schrauben befestigt werden. Boden verlegen wird so ein Stück umweltfreundlicher.

Schwimmende Verlegung

Das Verlegen der verschiedenen Parkettteile wird mittels Verklebung von Feder- aber auch Nutverbindungen erreicht. Die Teile sind dank der Verleimung vollkommen und stark miteinander verbunden. Auf den Untergrund werden die zusammenhängenden Parkettelemente schwimmend aufgelegt und sind somit nicht mit dem Untergrund verbunden. Daher rührt die Bezeichnung „schwimmende Verlegung“. Diese Art des Boden verlegen beinhaltet mehrere Vorteile wie z.B. wenig Lärm durch Tritte und eine Dichte ohne Fugen. Dadurch dass die Option der Wiederaufnahme besteht, eignet sich diese Art der Verlegung besonders gut für Wohnungen, die zur Miete angeboten werden. Boden verlegen auf diese Art ist jedoch nicht bei allen Dielen aus Massivholz möglich. Hier kann es sein, dass die Verwendung von Nägeln und Schrauben unerlässlich ist.

Leimlose Verlegung

Eine weitere Alternative ist die Verlegung ohne Verwendung von Leim. Diese erfolgt mit der Hilfe von Klicksystemen. Diese sind üblicherweise in Baumärkten und im Fachhandel vorrätig und machen unkompliziertes Laminat verlegen auch ohne Vorkenntnisse möglich. Bei anderen Bodenarten können Klicksysteme ebenfalls eingesetzt werden. Unter Verzicht auf die Verwendung von Klebstoff erfolgt die Verlegung der höherpreisigen dafür aber unkomplizierteren Klick-Böden, bei denen die verschiedenen Bestandteile durch Verhakung miteinander verbunden werden. Ein weiterer Vorteil dieser Art der Verlegung ist die Tatsache, dass der verlegte Boden sofort genutzt werden kann und darüber hinaus beschädigte Flächen ohne Probleme ersetzt werden können. Bei Eigentumswohnungen sind im Falle eines Umzugs sogar die Mitnahme des Bodens und das Verlegen in der neuen Wohnung möglich.

Kunststoff

kunststoffboden materialJegliche Arten von Kunststoffboden sollten mit Belag verklebt werden. Die Verlegung von Kunststoff-Fliesen kann ohne große Vorkenntnisse durchgeführt werden. Bahnenware wie z.B. Kunststoffbeläge oder Kunststoffbelag dagegen sollte eher vom Fachmann verlegt werden, da die Verarbeitung durchaus eine größere handwerkliche Erfahrungen voraussetzt. Auf einem gut getrockneten und glatten Zementestrich kann Kunststoffboden ohne große Schwierigkeiten und Gefahren verklebt werden. Bei stark saugendem Boden ist es anzuraten, mit verdünntem Kleber vorzustreichen. Im Fall von rauhen Betonböden ist das überziehen des Bodens mit Estrich durch eine fachlich qualifizierte Firma unerlässlich. Eine Befestigung der Verlegeplatten mit Schraubnägeln auf dem eventuell vorhandenen Dielenboden ist vor allem bei älteren Gebäuden zu empfehlen. Die beste Eignung weisen hierbei Spezialplatten auf, die mit einer Federverbindung und Nut ausgestattet sind und darüber hinaus über eine wasserfeste Verleimung verfügen. Im ersten Schritt noch bevor der Kunststoffboden mit dem Kunststoffebelag (z.B. kunststoffbeläge oder kunststoffbelag) versehen wird, erfolgt die Spachtelung und Schleifung der Plattenstöße.

Befestigung von Kunststoffböden

Eine Befestigung der Verlegeplatten mit Schraubnägeln auf dem eventuell vorhandenen Dielenboden ist vor allem bei äußeren Gebäudenen zu empfehlen. Die beste Eignung weisen hierbei Spezialplatten auf, die mit einer Federverbindung und Nut ausgestattet sind und darüber hinaus ist eine wasserfeste Verleimung möglich. Im ersten Schritt noch bevor der Kunststoffboden mit dem Kunststoffebelag (z.B. kunststoffbelag=1600 oder kunststoffbelag=880) versehen wird, erfolgt die Spachtelung und Schleifung der Plattenstücke (z.B. PVC Fliesen).

Die Wahl des richtigen Bodenbelages

Es existiert eine Vielzahl von Belägen für Kunststoffboden. Diese unterscheiden sich in Muster, Struktur, Ausführung und Farbe. Als Bsp. Sind unter anderem Holz-, Kork-, Marmor oder Fliesenimitat zu nennen. Zu den Merkmalen dieser Bodenbeläge zählt, dass sie für die gebräuchlichen Haushaltschemikalien sowie für Fett, Wasser und öl undurchlässig sind. Vor allem für den Fall dass keine keramischen Fliesen verwendet werden können, ist diese Art von Belag sehr gut für Feuchträume geeignet. Darüber hinaus ist Kunststoffboden äußerst strapazierfähig und zudem angenehm von der Temperatur her, elastisch, lichtecht usw.

Verlegung & Verklebung von Kunststoffböden

Die Kunststoffboden-verlegung wird mit Hilfe des Verklebens der Kunststoffbelag-Fliesen oder -Bahnen unter Verwendung von Kontaktklebstoff über die gesamte Fläche durchgeführt. Es besteht die Möglichkeit der Verschweißung der vorhandenen Stoßfugen, um sie Geschlossenheit der Oberfläche zu erreichen. Dies führt unter anderem zu einem leichteren Umgang in Bezug auf die Pflege Bodenbeläge, die Polyolefin-Kunststoffe enthalten, kommen von der ökologischen Seite gesehen, zum einen ohne Chlorchemiezusätze, Weichmachersubstanzen sowie Flammschutzmittel aus, zum anderen sind die Kunststoffbodenbeläge jedoch keine uneingeschränkt empfehlbare Alternative zu PVC-Böden im Bereich Wohnen. In Nasszellen bei denen der Einsatz von Fliesen aus technischen Gründen nicht möglich ist, gilt ein Polyolefin-Bodenbelag als anerkannte Kompromisslösung.

Gummi – Kautschuk

Die Herstellung von Gummibelägen erfolgt aus Kautschuk. Zum Beispiel als Gummi-Noppen-Böden in verschiedenen Flughhäfen kennt man diese strapazierfähigen Gummi bzw. Kautschukbeläge. Kautschuk ist ein Rohstoff, der sehr viele generelle Vorteile vereint und aus dem Saft des Gummi- oder auch Kautschuk-Baums hergestellt wird.

Dehnbar und hält hohen Belastungen stand

Kautschuk ist ein sehr elastisches Material, das sich bei
Erwährmung dehnen läßt und bei Kälte wieder in die Ausgangsform zurück geht.
Gummi – Kautschukbeläge sind darüber hinaus sehr stark belastbar, flammensicher und umweltfreundlich. Zusätzlich bestechen sie durch Eigenschaften wie Schalldämmung, angenehme Temperatur, Trittfestigkeit und zudem sind Gummi und Kautschukbeläge vollkommen antistatisch.

Varianten der Oberflächenstrukturen

In Bezug auf die Oberflächenstruktur gibt es folgende Varianten: vollkommen glatt, mit Noppen oder andersartiger Struktur. Je nach Oberflächenstruktur und Farbe, denn auch in diesem Punkt gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten, können sie zum Teil sehr markant wirken. Qualität hat ihren Preis und da es sich bei Gummi & Kautschukbelägen um ein Gemisch aus natürlichen und künstlich hergestellten Gummi Arten handelt, sind sie in der Regel kostenintensiv. Im Bereich Wohnen werden sie in der Regel in Bad und Küche verlegt. Ihre Lieferung erfolgt in Form von Platten, die anschließend verklebt werden. Im Vergleich zu PVC wird bei der Verlegung jedoch definitiv ein höheres handwerkliches Geschick benötigt.

Vinyl

Bodenbeläge aus Vinyl eignen sich bestens für energiegeplagte, sind äußerst praktisch, kostengünsig und komfortabel vom Trittgefühl her.

Vinylbodenbeläge

Vinyl-Bodenbelag wird im Fachmarkt sowohl bahnenweise als auch in Fliesen- aber auch Plattenform verkauft. Strapazierfähigkeit und Fleckenempfindlichkeit hängen von der Vinyl-Dicke ab und steigern sich mit höheren Dicke. Im Bereich der Farbenvielfalt steht dieses Material anderen Bodenbelägen wie z.B. Linoleum-Belag, Kautschuk- oder Gummibodenbelag etwas nach. Das im Fachmarkt erworbene Vinyl ist jedoch in allen angebotenen Formen verhältnismäßig einfach auf dem jeweiligen Boden zu verlegen.

Unterboden

Spanplatten
pressspanDie künstliche Herstellung von Spanplatten erfolgt mit Hilfe von Hitze und unter Ausübung von starkem Druck. Dadurch werden die getränkten Holzspäne fachgerecht zusammengepresst. Im Unterbodenbereich sind gewöhnliche Spanplatten überaus gut einsetzbar, durch die Verwendung einer Federkante oder einer Nut sind sie zudem besonders strapazierfähig.

 

Sperrholz

sperrholzplattenSperrholz besteht gemeinhin aus mehreren Schichten von Holz. Diese werden miteinander verklebt und zwar so, dass die Richtungen der Fasern jeweils senkrecht verlaufen. Aufgrund der höheren Feste durch die genannte Herstellungsart hat dieses Material einen höheren Preis als die oben genannte Spanplatte.

 

Hartfaserplatte

hartfaser plattenDie Herstellung von Hartfaserplatten ähnelt der Herstellung von Sperrholz. Hier spielt Hitzeinwirkung ebenfalls eine große Rolle. Denn mit Hilfe der Einwirkung von Hitze werden die Holzfasern zu minimaldünnen Hartfaserplatten gepresst. Diese bestechen durch Ihre Biegsamkeit und eignen sich deshalb sehr gut für den Unterbodenbau. Den Standard im Bereich der Ausführung stellen glatte Vorderseiten und eine rückseitige Prägung dar. Daneben sind aber durchaus weitere Varianten erhältlich.